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Picasso Museum Paris

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Picasso Museum - Paris

Das Picasso Museum in Paris (Musée national Picasso) wurde 1985, im Herzen von Paris, im Hotel Salé, im historischen Viertel Marais eröffnet. Das Museum beherbergt die Umfangreichste Sammlung von Werken des Berühmten Künstlers Pablo Picasso (1881-1973) in der Welt. Picasso, und später seine Erbin Jacqueline Picasso, vererbte den größten Teil seiner 5000 Werke dem französischen Staat. Das Museum das in einem ehemaligen Stadtpalast (hôtel particulier) untergebracht ist zeigt auf 3 Stockwerken mit Gemälden, Skulpturen, Skizzen, Skizzenbücher, Gravuren, Fotos, Filmen …, aus allen Perioden, das Schaffen des Begründers des Kubismus auf. Zu den bekanntesten Werken gehören : „Les Demoiselles d’Avignon“(1907), „Stillleben mit dem Rohrstuhl“ (1912, erste Collage der modernen Kunst), „Guernica“ (1937) „Selbstbildnis“ (1901), „Portrait der Olga Koklova“ (1917) und „Massaker in Korea“ (1951), die große Gemälde des Kubismus „Man mit Gitarre“ und der „Man mit Mandoline“ (1911-1913), „Portrait von Dora Maar“ (1937) Das Picasso Museum wurde zwischen 2009 und 2014 komplett renoviert, dadurch konnte die Ausstellungsfläche verdoppelt werden und zählt mit etwa 800.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten Museen/Sehenswürdigkeiten in Paris. Auf insgesamt 4000 m² sind jetzt etwa 5000 Werke zu sehen. In der obersten Etage ist die Persönliche Sammlung von Picasso mit Gemälden von Le Nain, Corot, Vuillard, Cézanne, Gauguin, Matisse, le Douanier Rousseau, Renoir, Braque, Modigliani, Miro, und Zeichnungen von Degas, Chirico und Giacometti ausgestellt. Im Keller kann man die diversen Ateliers des aus Spanien stammenden Künstlers entdecken. Auf dem Dach des Eingangs-Gebäudes befindet sich ein Café mit Terrasse und darunter ein Buch und Andenken Geschäft. Frankreich besitzt noch ein zweites Picasso Museum das sich in Südfrankreich in Antibes an der Côte d'Azur befindet.

Das Gebäude Hôtel Salé und Umgebung Stadtviertel "Le Marais"

Das Hôtel Salé wurde zwischen zwischen 1656 und 1660 erbaut und steht seit 1968 unter Denkmalschutz. Pierre Aubert, seigneur de Fontenay, beauftragte 1656 einen jungen und unbekannten Architekten, Jean Boullier de Bourges, ein prächtiges Herrenhaus zu bauen. Aubert war damit beauftragt die Salzsteuer zu erheben (l’impôt sur le sel). Die Pariser gaben dem Gebäude den Spitznamen "hôtel Salé" (z. dt. gesalzenes Herrenhaus) um sich über den Wohlhabenden Besitzer lustig zu machen. Nachdem der Besitzer Pierre Aubert pleite machte wurde in dem Gebäude von 1668 - 1684 die Botschaft von Venedig untergebracht. Im Jahr 1964 kaufte die Stadt Paris das Gebäude auf, versetzte es wieder in den Originalzustand, und eröffnete 1985 das Picasso Museum. Die Inneneinrichtung wurde von Diego Giacometti entworfen. Die monumentale Ehrentreppe mit gemeißelten Verzierungen ist schon allein ein Besuch wert.

Stadtviertel "Le Marais"

Das wunderschöne Pariser Stadtviertel Marais - eines der ältesten der französischen Hauptstadt - in dem sich das Picasso Museum befindet ist auf jeden Fall eine Spaziergang, vor oder nach dem Besuch des Museums wert. Das Viertel, das auch als Jüdisches Viertel von Paris bekannt ist, ist Heute eine Mischung aus Jüdischen Falafel Restaurants, Bars, Geschäften und Clubs der Schwulenszene und Trendige Fashion Boutiquen, Kunstgalerien, Restaurants für Hippster. In der Nähe befinden sich unter anderem das Centre Pompidou, der Place des Vosges, mit dem Haus von Victor Hugo, und das Maison Europeenne de la Photo (Fotomuseum).

Picasso Museum - Paris besuchen alle wichtige Infos :


Eintritt* :

Erwachsene : 12,50€, EU-Bürger unter 26 Jahre, an jedem 1. Sonntag des Monats sowie Behinderte & 1 Begleiter : kostenlos
Ganztagesticket Picasso Museum mit bevorzugtem Einlass bestellen

Öffnungszeiten :

Dienstag bis Freitag 11:30 - 18:00 Uhr
Samstag & Sonntag 9:30 - 18:00 Uhr
an jedem 3. Freitag des Monats bis 21:00 Uhr
Geschlossen am 25. Dezember, 1. Januar und 1.Mai

Adresse :

5, rue de Thorginy , 75003 Paris

Métro - Station :

Saint-Paul, Saint-Sébastien Froissart
Interakiver Métroplan
Interakiver Métroplan Handy

Internetseite des Picasso Museum - Paris :

Picasso Museum - Paris

Das Museum besitzt mehrere Fahrstühle und ist Behindertengerecht
* Eintrittspreise / Tickets an der Tageskasse Stand Januar 2018