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Centre Pompidou, Paris Sehenswürdigkeit

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Centre Pompidou

Geschichte des Centre Pompidou


Das Centre Pompidou - Centre National d'Art et de la Culure Georges Pompidou - wurde in den Jahren 1972 bis 1977 auf einem unbebautem Gelände, das als Parkplatz für die Markthallen von Paris - Les Halles - diente erbaut. Bis zu beginn des XX. Jahrhunderts lebten in dem Pariser Stadtviertel - Beaubourg - viel Schriftsteller und Dichter. Das Viertel diente auch Victor Hugo als Schauplatz der Romane "Notre Dame de Paris" und "Les Miserables".
1969 beginnt auf Wunsch des damaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou die internationale Ausschreibung für das Projekt des Museums für Moderne Kunst. Der Kunst-begeisterte Präsident will mit dem Zentrum Paris neue Impulse für die französische Hauptstadt als internationale Kunstmetropole verschaffen.
Die Jury unter Leitung des Architekten Jean Prouvé entscheidet sich aus den 681 eingereichten Projekten für das Team von Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini.
Ähnlich wie der Eiffelturm, 100 Jahre zuvor, erzeugt das Ultra-Moderne Bauwerk aus Stahl und Glas heftige Proteste. Manche vergleichen das Monument mit einer Raffinerie und empfinden den Kontrast zu dem benachbarten historischen Stadtviertel "Le Marais" als unerträglich.
Das Centre Pompidou hat eine Länge von 166 Meter und ist 42 Meter hoch.

Das Centre Pompidou Heute


Die Kollektion des Centre Pompidou umfasst mehr als 76 000 Werke von mehr als 6 000 Künstlern. Das Museum für Kunst und Kultur wird jährlich von ca. 7 Mio. Personen besucht und ist damit die 3. meist besuchte Sehenswürdigkeit von Paris nach dem Eiffelturm und dem Louvre. Das Museum besitzt 7 Stockwerken mit jeweils 7 500 qm Fläche. Im Centre Pompidou sind Kunstwerke von unter vielen anderen Künstlern von Matisse, Picasso, Andy Warhol, Giacometti, Miro, Joseph Beuys zu sehen. Jährlich finden im Centre Pompidou mehrere Sonderausstellungen statt. Wie z.B. David Hockney (1998), Phillipe Stark (2003), Kandinski (2009), Edvard Munch (2011), Henri Matisse (2012).
1997 wurde das Centre Pompidou über 3 Jahre komplett renoviert, die Bibliothek vergrößert und das ehemalige Selbstbedienungs-Restaurant von den Gebrüdern Costes zu einem schicken "World-Food" Restaurant dem "Georges" mit Cocktailbar "Pink Bar" umgewandelt. Von dem Restaurant hat man einen herrlich Blick über Paris auch wenn der Spaß nicht ganz billig ist (Vorspeisen ca 10-30 €, Hauptspeisen a. 20 - 40 €) mehr Infos Restaurant Georges im Centre Pompidou
Direkt neben dem Centre Pompidou befindet sich der 1983 errichtete Brunnen "Fontaine Stravinsky" von Jean Tinguely mit Skulpturen von Niki Saint-Phalle. Die 16 zwischen Maschinen im Wasser aufgestellten Skulpturen sollen an die Werke des Komponisten Igor Stravinsky erinnern und tragen der Namen "Ragtime" , "L'Elephant", L'Amour ...

Praktische Informationen zum Centre Pompidou :


Eintritt* :

Erwachsene 14€ oder 11€ -je nach Periode (kostenlos am 1. Sonntag des Monats), Behinderte + 1 Begleiter und unter 18 Jahre kostenlos, EG-Bürger unter 26 J. kostenlos (nur Museum)
Erdgeschoss und Bibliothek kostenlos, Zugang zur Besucherterrasse auf dem Dach "BILLET PANORAMA" 3 €

Freier Eintritt :

mit Paris Museums Pass, Paris Pass und Paris City Pass

Öffnungszeiten :

Täglich außer Dienstag 11:00 bis 21:00 Uhr, Galerie 1 & 2 Donnerstags bis 23:00 Uhr
Geschlossen am : 1. Mai

Adresse :

Place Georges Pompidou, 75004 Paris

Métro - Station :

Hôtel de Ville, Rambuteau oder Châtelet - Les Halles
Interakiver Métroplan
Interakiver Métroplan Handy

Internetseite des Centre Pompidou :

Centre Pompidou




*Eintrittspreise / Tickets an der Tageskasse Stand Januar 2017

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