Der Eiffelturm ist Wohl die bekannteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit in der Welt. Der 324m hohe Eiffelturm wurde von Gustave Eiffel zwischen 1887 und 1889 erbaut und zur Weltausstellung am 31 März 1889 eröffnet. Eigentlich sollte das Monument nach Ende der Weltausstellung wieder abgerissen werden, da man es zur damaligen Zeit hässlich fand ! Im Restaurant “Jules Vernes” in 123 Meter über Paris fühlt man sich wie in einem Raumschiff. Man kann den Eiffelturm über seine 704 Treppenstufen im 2. Stock zu fuss besteigen oder mittels Aufzug in 274 Meter höhe den herrlichen Blick über ganz Paris geniessen ! Nachts wird der Eiffelturm von innen und aussen angestrahlt. Seit dem 100 jährigem Jubiläum des Eiffelturms erzeugen ca. 20 000 zusätzlich auf seiner Struktur von 25 Bergsteigern angebrachte Lampen zu jeder vollen Stunde für ca. fünf Minuten durch schnelles Blinken einen beeindruckenden Glitzer-Effekt. Am Abend des 14. Juli (frz. Nationalfeiertag) wird der Eiffelturm oft mit seiner faszinierenden Silhouette in das von dem Trocadero abgefeuerte Feuerwerk einbezogen. Unter dem Eiffelturm wird zu besonderen Anlässen manchmal eine Bühne aufgebaut auf der schon Stars wie Jean-Michel Jarre, Johnny Hallyday und andere kostenlose Konzerte gaben. Jährlich wird die weltbekannte Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen von Paris von mehr als 6 Millionen Menschen aus aller Welt besucht.
Öffnungszeiten :
1. Januar bis 15 Juni und 3 September bis 31 Dezember - 09h30 bis 23h00
16 Juni bis 2 September - 09h00 bis 00h
Eintritt :
Erwachsene :
zu Fuss bis 2. Etage 4,50 €, 2. Etage Aufzug 8,10 €, Spitze 13,10 €
Jugendliche (12-24 Jahre) :
zu Fuss bis 2. Etage 3,50 €, 2. Etage Aufzug 6,50 €, Spitze 11,50 €
Kinder (4-11 Jahre) und Behinderte(+ 1 Begleiter) :
zu Fuss bis 2. Etage 3,00 €, 2. Etage 4,00 €, Spitze 9,00 € Adresse : Quai Branly
75007 Paris
Der Louvre ist das größte Museum der Welt und beherbergt 300.000 Exponate. Dabei sind nicht nur die unvorstellbare Anzahl und Vielseitigkeit der gezeigten Kulturgüter einzigartig. Der Ruhm des Louvre gründet sich ebenso darauf, daß es keinen vergleichbaren Ort gibt, an dem so viele herausragende Einzelwerke ausgestellt sind, die zu den berühmtesten der Welt gehören. Der welbekannte Louvre gehört zu den meist-besuchten Sehenswürdigkeiten von Paris. Von fast jedem der bedeutendsten Künstler gibt es mindestens ein Werk zu besichtigen. Z.B. die "Venus von Milo", die berühmte "Mona Lisa", das "Das letzte Abendmahl", die "Sphinx mit Namen des Königs Amenemes II" ...
Öffnungszeiten :
Täglich außer Dienstag 9-18 Uhr, montags in einem kleineren Teil des Museums und mittwochs und freitags im ganzen Museum bis 22 Uhr Geschlossen am 1.Januar, 1. Mai, und 25. Dezember.
Eintritt :
Ständige Ausstellung: 9 €, freitags und mittwochs ab. 18.00 Uhr : 6 €
kostenlos : jeden 1. Sonntag des Monats, für unter 18 jährige, für unter 26 jährige freitags abends.
für Behinderte und 1 Begleiter (Vorlage des Behindertenausweises)
Kombinierte Museums- und temporäre Ausstellungskarte: 11 bis 14 € Adresse : 99, Rue de Rivoli, 75001 Paris
Das Centre national d’art et de culture Georges Pompidou, umgangssprachlich auch Centre Pompidou oder Beaubourg, ist ein staatliches Kunst- und Kulturzentrum in Paris (4. Arrondissement), das auf Initiative des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou von den Architekten Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini entworfen und nach einer sechsjährigen Bauzeit am 31. Januar 1977 eröffnet wurde.
Das Centre Pompidou soll Bewohnern und Fremden aller Gesellschaftsschichten freien Zugang zu Wissen garantieren. Es beherbergt das Musée National d'Art Moderne (Museum der Modernen Kunst oder M.N.A.M.) mit bedeutenden Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, dem ein Zentrum für Industrie-Design angeschlossen ist, die Bibliothek Bibliothèque Publique d'Information (B.P.I.) mit 2000 Leseplätzen, das Musikforschungszentrum IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique), eine Kinderwerkstatt, Kino-, Theater- und Vortragssäle, eine Buchhandlung sowie ein Restaurant und ein Café.
Öffnungszeiten :
Täglich 11h bis 22h. Dienstags und am 1. Mai geschlossen
Eintritt :
Erwachsene 12€ (kostenlos am 1. Sonntag des Monats), unter 18 Jahre kostenlos, unter 26 J. kostenlos (nur Museum)
Erdgeschoss und Bibliothek kostenlos, Zugang zur Besucherterrasse auf dem Dach "BILLET PANORAMA" 3 € Adresse : Place Georges Pompidou,
75004 Paris
Der Pariser Triumphbogen "Arc de Triomphe" gehört neben dem Eiffelturm zu den Wahrzeichen der französischen Metropole. Er befindet sich am unteren Ende der Champs-Élysées. Unter dem Bogen liegt das Grabmal des unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg mit der täglich gewarteten „Ewigen Flamme der Erinnerung“ in Gedenken an die Toten, die nie identifiziert wurden. Am 11. November dem Jahrestag des Waffenstillstands zwischen Frankreich und Deutschland im Jahr 1918 finden dort Kranzniederlegungen statt.
Der Triumphbogen ist 49 m hoch, 45 m breit und 22 m tief. Er wurde 1806 von Napoleon nach der Schlacht von Austerlitz zur Verherrlichung seiner Siege in Auftrag gegeben und 1836 vollendet.
Von der Aussichterrasse auf dem Dach hat man einen herrlichen Blick über Paris.
Öffnungszeiten :
1. April bis 30 September, 10h bis 23h
1. Oktober bis 31 März, 10h bis 22h30
Eintritt :
Erwachsene : 9 €
Studenten (EG) 5,50 €
Kinder und Erwachsene bis 26 Jahre (EG) : kostenlos Adresse : Place Charles-de-Gaulle
75008 Paris
Im am Dezember 1986 eingeweihten Museum d’Orsay werden auf 16.000 Quadratmetern mehr als 4000 Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Photographien, Werke des Kunsthandwerks sowie der Architektur aus dem Zeitraum zwischen 1848 und 1914 ausgestellt
Einige der bekanntesten Künstler und Werke : Alexandre Cabanel : Die Geburt der Venus ; Jean-François Millet : Abendgebet (Angélus); Henri Fantin-Latour : Hommage à Delacroix; Édouard Manet : Olympia; Gustave Courbet : L’Origine du monde ; Paul Cézanne : Porträt des Achille Emperaire ; Edgar Degas : Der Absinth ; Gustave Caillebotte : Die Parkettschleifer ; Vincent van Gogh : Selbstporträt ; Emile Auguste Carolus-Duran : Portrait der Mme*** ; Alfred Sisley : Überschwemmung in Port-Marly ; Max Liebermann : Brannenburger Biergarten ; Claude Monet : Kathedrale von Rouen ; Paul Signac : Le château des papes ; Auguste Rodin : Der Denker, Detail aus dem Tor der Hölle
Öffnungszeiten :
dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 9.30 Uhr bis 18 Uhr
donnerstags von 9.30 Uhr bis 21.45 Uhr
montags und am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember Geschlossen
Eintritt :
Erwachsene 8 € Ermäßigter Tarif (unter 18 Jahren): 5,50 €
Pass Musée d'Orsay - Musée Rodin
1 Eintrittskarte für den Besuch von 2 Museen am selben Tag 12 € statt 14 € Adresse : 1, rue de la Légion d'Honneur, 75007 Paris
Die auf dem Montmatre-Hügel erbaute Kirche im „Zuckerbäckerstil“ wurde im 19. Jahrhundert vom Architekten Paul Abadie begonnen, der sich in einem Wettbewerb gegen 78 Mitbewerber durchgesetzt hatte und dessen Entwurf deutlich durch die Architektur römisch-byzantinischer Kirchen inspiriert wurde. Sacré-Cœur sollte später selbst Vorbild für andere Sakralbauten des 20. Jahrhunderts werden.
Seit 1885 befindet sich über dem Hochaltar eine Monstranz mit dem „Heiligen Sakrament“, einer konsekrierten Hostie, die als Leib Christi verehrt wird.
Von Sacré Coeur erstreckt sich der Blick fast über ganz Paris.
Sie haben die Möglichkeit Sacré Cœur mit einem "Funiculaire" einer kleine Bahn, die von Seilen gezogen wird oberhalb der Metro-Station Anvers oder zu Fuss über die 237 Stufen des Montmatre-Hügels zu erreichen.
Adresse : Parvis du Sacré Coeur, 75018 Paris
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris befindet sich im Zentrum von Paris auf der Ostspitze der Seineinsel "île de la Cité". Sie wurde in den Jahren von 1163 bis 1345 erbaut und ist somit eines der ältesten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. Die majestätische Silhouette sich von Notre-Dame de Paris besitzt 2 69 Meter hohen Türme und das in 90 Meter krönen das 130 Meter lange, 48 Meter breite und 35 Meter hohe Kirchenschiff in dem bis zu 10.000 Personen Platz finden.Der Blick nach Osten in den Chor zeigt aber nicht das Originalbild des 12. Jahrhunderts, denn als der Original-Chor 1182 vollendet wurde, gab es noch kein Maßwerk. Der im Bereich der Vierung stehende Hauptaltar aus Bronze, gestaltet von Jean Touret (1916–2004) im Jahr 1989 im Auftrag des Erzbischofes von Paris, Kardinal Jean-Marie Lustiger. An der Stirnseite sind die vier Evangelisten des Neuen Testaments zu sehen, an den beiden Seiten die vier großen Propheten des Alten Testaments.
Öffnungszeiten :
Täglich 1. April bis 30. September, 10h bis 18h30
Im Juni, Juli und August, samstags, sonntags, 10h bis 23h
1.Oktober bis 31 März, 10h bis 17h30
Letzter Einlass 45 Min. vor Schliessung
Eintritt :
Kostenlos für die Kirche.
Für die Türme : Erwachsene 8 €
unter 25 Jahre (EG-Bürger unter 27 J.): kostenlos
Behinderte : kostenlos Adresse : 6 Place du Parvis-Notre-Dame, 75004 Paris
Die Cité des sciences et de l'industrie zu deutsch Ort der der Wissenschaften und der Industrie ist ein 1986 eröffnetes Museum im 19. Arrondisement in dem Ausstellungen zur technischen und wissenschaftlichen Kultur in Frankreich stattfinden. Sehr beliebt bei Kindern und Jugendlichen gibt es dort Technik zum ausprobieren und anfassen. Neben permanenten Ausstellungen zu den Themen Universum, unsere Erde und dem Leben auf der Erde, dein U-Boot, Biotechnologie, Transport u.a. kann man dort in das Cockpit eines Airbuses oder in ein U-Bot steigen. Nebenan im "Parc de la Villette" befindet sich die "Géode " eines der ersten und größten 360° Kinos Frankreichs.
Öffnungszeiten :
Dienstag bis Samstag 10h bis 18h, Sonntags 10h bis 19h, Montags geschlossen
Eintritt :
Erwachsene 10€
Kinder 8€
Kinder unter 7 J. kostenlos
Kino "La Géode" Erwachsene 10,50€
Kinder 9€ Adresse : 30, avenue Corentin-Cariou, 75019 Paris
Der Ursprung der Katakomben von Paris ( besser wäre es sie, „GemeindeBeinhaus“ zu nennen), geht auf Ende des XVIII. Jahrhunderts zurück .
Der Friedhof des Innocents (in der Nähe von Saint-Eustache im Viertel der Markthallen), war während etwa zehn Jahrhunderten in Gebrauch und wurde zu einem Infektionsherd für alle Einwohner des Viertels. Nach mehrfachen Klagen verfügte der Staatsrat durch Erlass des 9. November 1785 die Abschaffung und die Räumung des Friedhofs "cimetière des Innocents".
Die alten Karrieren wurden gewählt um die Gebeine abzulegen; die Stadt von Paris hatte mit einer Generalinspektion der Katakomben begonnen, deren Ziel die Konsolidierung der Straßen war, die durch die Katakomben destabilisiert wurden. Die Karrieren „Tombe-Issoire“ waren Gegenstand von Arbeiten, die zu einem einen großen Teil Maurerarbeiten umfassten, und von Galerieabstützen, die durch das Graben einer Treppe und erstellung eines Schachts vervollständigt wurde, um die Gebeine abzulassen.
Die übertrsetzung der Knochen konnte nach der Benediktion und der Widmung des Ortes am 7. April 1786 beginnen und setzte sich bis in 1788, immer nach Sonnenuntergang und mit einem Zeremoniell einer Prozession von Priestern fort, die das Amt für die Toten entlang der Strecke sangen. Später wurde an diesem Standort bis 1814 die Gebeine aller Friedhöfe von Paris gesammelt.
Direkt nach ihrer Einrichtung riefen die Katakomben die Wissbegierde hervor. 1787 stieg der Comte d’Artois, künftiger Charles X, dort in Gesellschaft von Frauen des Hofes herab. Im Folgenden Jahr erwähnt man den Besuch von Madame de Polignac und Madame de Guiche. 1814, besuchte Francois 1., österreichischer Kaiser, der als Sieger in Paris wohnt, die Katakomben . 1860 stieg Napoleon III dort mit seinem Sohn herab.
Die Katakomben von Paris sind seit 14. Juni 2005 nach mehreren Monaten Schließung zwecks Renovierungs-Arbeiten wieder geöffnet. Die Beleuchtung wurde überprüft , die Gewölbe konsolidiert.
Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag von 10h00 bis17h00
Letzter Einlass 16h00
Eintritt :
Erwachsene : 8 €
über 60 J. : 6 €
Jugendliche 14 bis 26 J) : 4 €
bis 13 J : kostenlos Adresse : 1, avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy (place Denfert-Rochereau), 75014 Paris